Hamburger Schulen blicken auf ein erfolgreiches Bundesfinale zurück
Vom 05. bis 08. Mai fand in Berlin das Bundesfinale von „Jugend trainiert für Olympia“ statt. Die Hamburger Schulmannschaften reisten bereits am Dienstag mit der Bahn an, ehe am Mittwoch und Donnerstag die Tischtennis-Wettbewerbe ausgetragen wurden. Nach den Platzierungsspielen stand der Freitag zunächst zur freien Verfügung, bevor am Abend die große Abschlussveranstaltung in der Max-Schmeling-Halle den traditionellen Abschluss der Woche bildete. Die Rückreise erfolgte am Samstag.
Gymnasium Süderelbe (Jungen 18)

Das Gymnasium Süderelbe spielte ein starkes Turnier und zog dank des besseren Satzverhältnisses als Gruppensieger in das Viertelfinale ein. Dort entwickelte sich gegen Brandenburg ein äußerst spannendes Spiel mit vielen Emotionen (5:4). Im Halbfinale musste sich das Team Schleswig-Holstein mit 1:5 geschlagen geben. Im Spiel um Platz 3 wartete anschließend Baden-Württemberg, das sich mit 5:0 durchsetzte.
Am Ende stand ein hervorragender 4. Platz – deutlich mehr, als sich die Betreuer im Vorfeld erhofft hatten.
Gymnasium Oberalster (Jungen 16)

Auch das Gymnasium Oberalster überzeugte mit starken Leistungen. In der Gruppenphase belegte das Team nach einer knappen 4:5-Niederlage gegen Hessen den zweiten Platz. Im anschließenden Viertelfinale gegen Niedersachsen gelang ein verdienter 5:3-Erfolg und damit der Einzug unter die Top 4 Deutschlands. Im Halbfinale unterlag die Mannschaft dem Lessing-Gymnasium aus Nordrhein-Westfalen mit 1:5. Im Spiel um Platz 3 traf man erneut auf Hessen, musste sich diesmal jedoch mit 2:5 geschlagen geben. Der 4. Platz ist dennoch ein großartiger Erfolg für Hamburg.
Stadtteilschule Finkenwerder (Mädchen 18)

Die Mädchen der Stadtteilschule Finkenwerder erreichten mit einem guten zweiten Platz in der Gruppenphase die Qualifikation für die obere Hälfte des Feldes. Im Viertelfinale wartete mit Hessen später der spätere Bundessieger – eine äußerst schwierige Aufgabe. Im Anschluss lieferte sich das Team ein denkbar knappes 4:5 gegen Rheinland-Pfalz und im letzten Spiel gegen Bayern fehlten schließlich etwas die Kräfte, sodass man mit 2:5 unterlag. Am Ende belegte die Mannschaft einen guten 8. Platz. Vielleicht wäre sogar noch etwas mehr möglich gewesen, dennoch war die Reise nach Berlin auch in diesem Jahr wieder ein absolutes Highlight für die Spielerinnen aus Finkenwerder.
Charlotte-Paulsen-Gymnasium (Mädchen 16)

Für das Charlotte-Paulsen-Gymnasium begann das Turnier direkt mit einem wichtigen Spiel gegen Sachsen. Die Mannschaft fand jedoch zunächst noch nicht richtig ins Turnier und musste eine Niederlage hinnehmen. In den weiteren Gruppenspielen folgten sowohl deutliche Siege als auch klare Niederlagen. Als Gruppendritter spielte das Team anschließend um die Plätze 9 bis 16. Dort verlor man zunächst unglücklich mit 4:5 gegen Schleswig-Holstein. Dank eines starken Teamspirits gelangen zum Abschluss jedoch noch zwei Siege. Hervorzuheben ist, dass sich die Mannschaft aus Wettkampf- und Hobbyspielerinnen zusammensetzte.
Am Ende erreichte das Charlotte-Paulsen-Gymnasium den 13. Platz.
Weitere Ergebnisse aus dem HaTTV-Einzugsgebiet
Aus dem Einzugsgebiet des Hamburger Tisch-Tennis-Verbandes waren zudem zwei Mannschaften der Stormarnschule Ahrensburg vertreten. Die Schule belegte bei den Jungen 16 den 10. Platz und bei den Mädchen 16 den 12. Platz.
Ein besonderes Erlebnis für alle Beteiligten
Eine Besonderheit des Bundesfinales ist die gemeinsame Austragung aller Tischtennis-Wettbewerbe in einer großen Halle. Dadurch entsteht eine besondere Atmosphäre und ein starkes Gemeinschaftsgefühl innerhalb der Tischtennisfamilie.
Für die Hamburger Teams ist die Teilnahme an „Jugend trainiert für Olympia“ deshalb jedes Jahr weit mehr als nur ein sportlicher Wettkampf. Neben den Spielen gehört auch das gemeinsame Erkunden Berlins sowie das abwechslungsreiche Rahmenprogramm zu einer unvergesslichen Woche für alle Beteiligten.
Bericht Antje Krüger

