Eine besondere Woche liegt hinter den Jugendlichen des Hamburger Verbandskaders und vom Verein Paris 13 Tennis de Table. Nachdem die Hamburger Gruppe im vergangenen Jahr zu Gast in Paris war, fand der Gegenbesuch diesmal in Düsseldorf statt. Das Sportzentrum bot mit Unterkunft, Verpflegung und Trainingshalle ideale Bedingungen für eine intensive gemeinsame Woche.
Stefan, Fang und Tong gestalteten die Trainingseinheiten und Jolina (unsere neue BFDlerin) ergänzte sie mit abwechslungsreichem Konditions-, Kraft- und Schnelligkeitstraining. Eine zusätzliche Inspiration waren die Profis, die sich ebenfalls im Deutschen Tischtennis Zentrum auf die Saison vorbereiteten und denen die Jugendlichen beim Training zuschauen konnten.
Auch für die französischen Gäste war das gemeinsame Training eine spannende Erfahrung. In ihrem Bericht erwähnten sie, dass sie besonders die konzentrierte und verbindliche Art des Trainings wahrgenommen hätten. Gleichzeitig betonten sie, wie wichtig es sei, sich selbst nicht zu sehr unter Druck zu setzen, mutig zu spielen und vor allem die Freude am Tischtennis zu behalten.
Beim großen Abschlussturnier zeigte sich dann, wie sehr die beiden Gruppen bereits zusammengewachsen waren: Es wurde um jeden Punkt gekämpft und von außen lautstark angefeuert.
Viel mehr als nur Tischtennis
Mindestens genauso wichtig waren die gemeinsamen Erlebnisse außerhalb der Halle. Bei Stadtrallye, Freibadbesuch und Geschenkeaustausch blieb viel Zeit, sich kennenzulernen. Gleich drei Geburtstage – von Lena, Ela und René – konnten während der Woche gemeinsam gefeiert werden.
In täglichen kurzen Diskussionsrunden ging es außerdem um Themen wie Schule und Sport, Social Media sowie Nachhaltigkeit und Klimaschutz. So bot die Woche viele Gelegenheiten, nicht nur sportlich, sondern auch persönlich und kulturell voneinander zu lernen.
Die französischen Gäste beschrieben den Austausch als Gelegenheit, mehr über die deutsche Kultur und die Lebens- und Arbeitsweise in Deutschland zu erfahren. Vor allem aber fühlten sie sich herzlich willkommen. Auch aus Hamburger Sicht war schnell klar: Die gemeinsame Begeisterung für Tischtennis und die Offenheit für Neues ließen sprachliche und kulturelle Grenzen schnell in den Hintergrund treten.
Oder, wie es im Hamburger Rückblick treffend heißt:
„Schnell wurde aus zwei Teams ein Großes!“
Die Hoffnung ist groß, dass es im kommenden Jahr ein Wiedersehen geben wird.
Ein herzliches Dankeschön geht an Stefan Meder (Landestrainer) und Marc Iticsohn (Präsident von 13 TT) für die Organisation und Begleitung des Austauschs, an Fang, Tong und Jolina, die Trainerinnen aus Paris. Und natürlich an alle Spielerinnen und Spieler, die mit ihrer Offenheit und Begeisterung diese Woche zu etwas Besonderem gemacht haben.
Ein ganz besonderer Dank gilt dem DFJW für die Förderung des deutsch-französischen Jugendaustauschs. Ohne diese Unterstützung wäre eine solche Begegnung nicht möglich gewesen. Sie ermöglicht jungen Menschen, über den Sport neue Kulturen kennenzulernen und Freundschaften zu schließen. Dafür sagen wir: Danke – merci!
Auf Instagram findet man ein Video zum Austausch. Oder swiped Euch durch die untenstehenden Bilder.
Bericht Antje Krüger


