
Tischtennis Plus – Schmettern, Schnacken, Socializen!
Mit dem sozialen Projekt Tischtennis Plus hat der Hamburger Tischtennis-Verband eine neue Initiative Ü50 geschaffen, die gesunde Bewegung und die Gemeinschaft mit Gleichgesinnten sinnvoll verbindet. Keine Konkurrenz zum Verein, sondern ein zwangloses Spielen und Kafffee trinken direkt in der Hamburger Nachbarschaft. Tischtennis vor der Tür. Keimzelle des Angebots war im Sommer 2025 der TH Eilbeck, in dem mehrere Spieler begannen, ein gratis Anfänger-Training im nahe gelegenen Nachbarschaftstreff „SieNa“ der Wohnungsgenossenschaft 1902 zu organisieren. Schon bald kamen unter der Anleitung zweier junger Trainer (Fabia und Jonas) über 25 SpielerInnen, die teils Mitte 80 sind, regelmäßig zusammen. Es entstand eine fröhliche, feste Gruppe in Hamm.
An mittlerweile 6 Standorten in Hamburg – darunter auch Stadtteilzentren, Nachbarschaftstreffs oder Kirchengemeinden wie in Harburg- treffen sich die Menschen regelmäßig zum gemeinsamen Spielen und Klönen. Dabei stehen nicht Leistung und Wettbewerb im Vordergrund, sondern man achtet darauf, immer durchzuwechseln und wirklich alle Anfänger einzubinden. Schnell werden die Neulinge dank der Trainer, die immer vor Ort sind, besser.
Wie engagiert Tischtennis Plus vor Ort im Norden Hamburgs gelebt wird, dafür ist der jungebliebene Langenhorner Roland, Mitte 70, ein perfektes Beispiel. Im Bürgerhaus Langenhorn leitet er ehrenamtlich einmal im Monat die auf mittlerweile über 20 gut gelaunte Teilnehmer gewachsene Gruppe an 3 uralten, aber stabilen Platten. Dank vieler Jahre Spielpraxis in der Betriebssportgruppe der Lufthansa in Finkenwerder hat Roland schnell umsetzbare Tipps für die Anfänger parat, wie z.B. die richtige Technik beim Schupfen. Die Teilnehmenden sind dann konzentriert dabei, aber lachen auch viel, wenn mal wieder ein harter Schmetterball direkt von der Decke auf die Platte zurückknallt. „Ich habe hier in ein paar Monaten schon über 10 neue Bekannte gefunden, wir freuen uns jedesmal richtig, wenn wir uns sehen“ berichtet Roland aus dem Norden Hamburgs. „Ich fragte neulich einen Gast, wie es ihm heute so geht, und er meinte, naja, du es könnte besser sein. Da haben wir uns dann hingesetzt und er hat mir einfach mal erzählt, was bei ihm los ist.“ Man spürt, das Rolands Engagement hier wertgeschätzt wird. Auch außerhalb der Termine treffen sich viele schon, im Sommer oft zum Spielen draußen auf den Steinplatten am Timmerloh in Langenhorn. Soziales Tischtennis, das den Menschen in Zeiten verschiedener Krisen einfach guttut. Wer Lust hat, auch unregelmäßig, selbst ehrenamtlich eine Gruppe zu leiten, oder nur einmal reinzuschnuppern, melde sich gerne beim Team auf:
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